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Schöneberg

Einsatz für Dorfschulmeister

Friedrich Wilhelm Raiffeisen setzte sich neben dem Bau von Schulhäusern auch für eine feste Bezahlung der Schulmeister ein. Bisher war die Besoldung der Lehrer von der Anzahl der
Schüler abhängig, die Schulgeld bezahlen mussten.

Auch setzte er sich erfolgreich dafür ein, dass das Brandholz für die Lehrpersonen von der Gemeinde gestellt wurde.

 

Abschaffung des Pfarr- und Frondienstes

1852 schloss Friedrich Wilhelm Raiffeisen mit Pfarrer Müller aus Schöneberg einen Vertrag zur Ablösung des Pfarr- und Frondienstes. Beide hielten diesen und den Zehnt für nicht mehr
zeitgemäß. Dies bedeutete eine deutliche Entlastung der Bürger der Gemeinden im nördlichen Teil von Flammersfeld, die zu dieser evangelischen Pfarrgemeinde gehörten.