Raiffeisenstraße > Stationen auf Raiffeisens Weg

Flammersfeld

Förderung des Umweltschutzes

Raiffeisen entwarf während seiner Flammersfelder Amtszeit als Bürgermeister eine "Umweltschutzverordnung", die es verbot, feste und flüssige Haushalts- und Wirtschaftsabfälle auf öffentliche Wege und in dazugehörige Gräben zu bringen.

 

2. Raiffeisenstraße

1849 erkannte Friedrich Wilhelm Raiffeisen die Notwendigkeit des Ausbaus eines zweiten Verkehrsweges an den Rhein, um der Landbevölkerung weitere Absatzgebiete für ihre Waren zu erschließen.
Er veranlasste daher den Straßenbau zwischen Flammersfeld, Asbach und Honnef.

 

Bürgereinkaufsgeld

Durch Zahlung des Bürgereinkaufsgeldes bei Zuzug an die Gemeinde konnte der Neubürger bestimmte Rechte auf z. B. Bau- und Feuerholz, Bruchsteine für den Hausbau erwerben.
Damit war jedoch auch die Pflicht zu gemeinschaftlichen Dienstleistungen verbunden.
Friedrich Wilhelm Raiffeisen setzte sich in allen Gemeinden seiner Bürgermeisterei für die Durchsetzung dieser Regelung der preußischen Gemeindeordnung ein.

 

Flammersfelder Hülfsverein

Am 1. Dezember 1849 gründete Raiffeisen den "Flammersfelder Hülfsverein zur Unterstützung unbemittelter Landwirte".
60 besser gestellte Bauern waren auf sein Drängen hin bereit, mit ihrem Gesamtvermögen zu haften, damit notleidende Bauern nun durch günstige Kredite eigenverantwortlich als Viehkäufer auftreten konnten.
Der Hülfsverein wurde gezielt gegen das Wucherunwesen gegründet, um die "Güterschlächterei" durch Wucher zu beenden.

 

Umfassende soziale Sicherung

Raiffeisen koordinierte zusammen mit Pfarrer Müller von der evangelischen Kirche die gesamte kirchliche und kommunale Armenfürsorge.
Dies war ein erster Ansatz im Bemühen um eine umfassende soziale Absicherung.

Tafel am alten Bürgermeisterhaus